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Konferenzprogramm 2026
Diese Seite dokumentiert das Programm der Berliner Friedenskonferenz 2026.
Programm
Die Berliner Friedenskonferenz vom 27. Februar bis 1. März 2026 stellt die Frage: Wie organisieren wir die Entrüstung gegen die Kriegsvorbereitungen?
Freitag
Einlass ab 17 UhrAuftakt & Begrüßung
Einlass ab 17:00 · Beginn ab 18:00 Uhr. Eröffnung der Konferenz.
Kriegsgefahr: Die Welt am Abgrund
Im Jahr 2026 stehen wir vor der Frage: Wie können wir den (Welt-)krieg verhindern? Wie können wir das Morden und die Kriegsvorbereitung stoppen? Es sprechen die Organisatoren der Konferenz: Stadtteilorganisierung Hände weg vom Wedding! Bund der Kommunist:innen
Kulturprogramm
Theater & Musik
Kulturprogramm mit Liedermacher, Dichter und Gitarrist Nicolás Rodrigo Miquea und der Theatergruppe SKET vom Theater X.
Samstag
Einlass ab 9 UhrRecherche: Machtzentrum Berlin Mitte
Veröffentlichung und Diskussion
Die Recherche Machtzentrum Berlin Mitte zeigt deutlich die Überschneidungen von Lobbygruppen und Rüstungsindustrie im Regierungsviertel. Bei der Berliner Friedenskonferenz wird diese Untersuchung das erste Mal in Gänze öffentlich zugänglich gemacht. Im Anschluss sprechen wir mit Jörg Kronauer und Fabian Lehr über die Rolle und Bedeutung dieser Akteure im militärisch-industriellen Komplex in Berlin Mitte.
Deutschland in der Kriegswirtschaft
Was tun gegen Aufrüstung am Arbeitsplatz?
Wir diskutieren Perspektiven gegen Sozialabbau und Kriegsvorbereitung mit der Initiative kämpfender Arbeiter:innen (IKA), Gotthard Krupp, Ulrike Eifler und Mario Kunze.
Kreativwerkstatt: Collagen basteln gegen die Bundeswehr
Wir basteln gemeinsam aus Bundeswehr-Broschüren antimilitaristische Collagen und kommen dabei ins Gespräch.
Internationale Arbeiter*innen gegen die Militarisierung
Labournet TV zeigt fünf kurze Interviews mit Arbeiter*innen, die Aktionen gegen die Militarisierung ihrer Arbeitsplätze durchgeführt haben.
Wehrpflicht? – Wir verweigern!
Generationsgespräch und Paneldiskussion.
Die Wehrpflicht rollt auf uns zu – uns für den Krieg bereitzumachen kommt aber nicht in Frage! Wie begegnen wir dem Angriff auf die Jugend kollektiv? Wie können alle Betroffene unterstützen? Was können wir von der früheren Friedensbewegung lernen? Wie können wir den Widerstand gegen den Kriegsdienst am besten organisieren? Gemeinsam diskutieren Simon David Dressler, der Kommunistische Jugendbund, Vertreter*innen der Deutschen Friedensgesellschaft Vereinigter Kriegsdienstgegner*innen und Teilnehmer*innen vom Schulstreikbündniss gegen die Wehrpflicht.
Workshop: Nein zum Kriegsdienst - Rechte & Möglichkeiten
Du überlegst, den Kriegsdienst zu verweigern, oder willst dich als Interessierte oder Angehörige informieren? In diesem Workshop bekommst du einen Überblick über rechtliche Grundlagen, Verfahren und Handlungsmöglichkeiten.
Kriegstüchtiges Berlin? Was tun!
Zeit zum Handeln!
Ob in der Schule, im Stadtteil, Betrieben, Gewerkschaften oder Vereinen was jetzt brauchen ist, eine breite Friedensbewegung, die den Kriegskurs der Merzregierung entgegenhält. Wir stellen uns die Frage, wie können wir den Frieden in Berlin wieder eine vereinte Kraft geben?
Sonntag
Einlass ab 9 UhrVom Wedding bis nach Gaza
Militarisierungsspirale international
Während das deutsche Kapital und die deutsche Industrie in der Heimat unserer Eltern Kriege und Vertreibung anfachen, sollen hierzulande alle an einem Strang ziehen im Namen der Militarisierung. Migrant*innen und Geflüchtete, die sonst Sündenbock der Gesellschaft sind, sollen plötzlich für dieses Land sterben! Die Migrantifa Berlin gibt uns einen theoretischen Input und teilt Erfahrungen aus der antimilitaristischen Praxis.
Workshop: Haustürgespräche
Wie baut man eine antimilitaristische Bewegung im Stadtteil auf?
Wie baut man eine antimilitaristische Bewegung im Stadtteil auf? Ein Werkzeug dafür kann das Haustürgespräch sein. Aber wie gewinnt man Nachbar:innen an der Haustür für die eigene Sache? Und was können Grenzen und Fallstricke sein? Das Stadtteilkomitee Wedding berichtet von ihren Erfahrungen der Organisierung gegen eine Waffenfabrik in der Nachbarschaft.
Weder Waffen noch Sanktionen
Internationaler Widerstand gegen Imperialismus
Die zunehmende imperialistische Intervention der USA in Lateinamerika zeigt sich offen in militärischer Gewalt, wirtschaftlichen Sanktionen und politischer Einflussnahme. Diese globale Neuordnung trifft alle Unterdrückten – von den Bevölkerung Abya Yalas (Lateinamerikas) bis zu den Arbeiter:innen in Deutschland. Angesichts dieser Entwicklung sind Organisation, Einheit und internationale Solidarität dringender denn je. Vortrag vom Bloque Latinoamericano Berlin
Abschluss
Zum Abschluss der Berliner Friedenskonferenz werfen wir einen kurzen Blick zurück auf die zentralen Diskussionen und Ergebnisse der letzten Tage. Wir blicken nach vorne auf die anstehende Proteste, Aktionen und Termine.